Museen in der DG: Vergangenheit trifft Gegenwart

MuseumÜberall in der Deutschsprachigen Gemeinschaft eröffnen sich dem Beobachter Einblicke in die reichhaltige Geschichte Ostbelgiens. Sei es durch die zahlreichen Baudenkmäler, Kirchen, Herren- und Wohnhäuser, Höfe oder Fabriken, durch archäologische Stätten oder – nicht zuletzt – durch vielfältige Museumskollektionen und Museen in allen Größenordnungen.

Das Töpfereimuseum Raeren ist in einer Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert untergebracht und besitzt eine repräsentative Sammlung Rheinischer Keramik.

In Kelmis befindet sich das Göhltalmuseum, das in erster Linie Geschichte und Verfahren des Galmeiabbaus veranschaulicht.

Die Weserstadt Eupen verfügte im 17. und 18. Jahrhundert über eine florierende Tuchindustrie, von der zahlreiche Patrizierhäuser im Stadtzentrum sowie Weber- und Färberateliers zeugen. In einem dieser historischen Gebäude befindet sich das Eupener Stadtmuseum, welches momentan umgebaut wird und in seiner heimatgeschichtlichen Sammlung einen großen Schwerpunkt auf die Blütezeit der Tuchindustrie legt.

Eupen verfügt zudem über das Museum der zeitgenössischen Kunst ikob. Dieses präsentiert die aktuellen und aufstrebenden Tendenzen zeitgenössischer Kunst anhand von regelmäßig wechselnden Ausstellungen, die in Konfrontation zu den Werken der ikob Collection gezeigt werden.

Auch das Museum Zwischen Venn und Schneifel in Sankt Vith widmet sich der Heimatgeschichte und gibt mit seiner umfangreichen Sammlung einen bunten Einblick in Wohnkultur und Lebensgewohnheiten der vergangenen Jahrhunderte.

Weitere geschichtliche Museen in der DG sind das Wurzel- und Heimatmuseum Amel, die Dorfgeschichtliche Sammlung Lontzen und das Heimatmuseum Burg-Reuland mit einer Sammlung über den Dichter Paul Gérardy.

Darüber hinaus sind mehrere spezifische oder auch kuriose Museen wie das Möhrenmuseum in Raeren der Öffentlichkeit zugänglich.